Enduro Worldseries Finale Ligure 2016

Das letzte Rennen der Saison war auch das härteste, doch da es im Paradise und meiner zweiten Heimat statt fand war es auch besonders schön! Mit guten 3000 Höhenmeter, 3250 Tiefenmeter, 7 Stages und 100 Kilometer würde das kein Zuckerschlecken am Wochenende werden. Nachdem ich bis Freitagnachmittag arbeiten musste ging es für mich via fast Blindflug ans Rennen. Stage 1 „Poste“ war ein alter Trail der für die EWS wieder neu hergerichtet wurde. Lang, ruppig, teils steil mit ein paar Switchbacks lies nichts an Erholung zu. Stage 2 war mir dann bekannt, da der Trail im normalen Shuttlealltag gefahren wird. “ Cavatappi“ oder „Corkscrew“ wird seinem Namen definitiv gerecht und zieht sich wie ein Korkenzieher durch den ligurischen Wald. Stage 3 „Cronmagnon“ wurde von Ivo dem Herrn der Trailshaper in Finale mit viel Liebe gebaut. Sandig und technisch war der Trail die letzte Herausforderung am ersten Tag. Ich kam völlig am Ende ins Ziel, war aber froh alles heil und ohne grosse Patzer überlebt zu haben – aus der Transferschnecke wurde auch eine Stageschnecke 😉

Tag 2 nahm ich dann doch in Angriff auch wenn ich nicht genau wusste wie ich es bis ins Ziel schaffen sollte, weil mein Körper sich wie 100 anfühlte. Ich schaffte es rechtzeitig zu Stage 4 “ Crestino“ den ich zum Glück kannte. Viel treten konnte ich nicht mehr, sodass ich kurz vor dem Ziel noch von Franzi eingeholt wurde. Stage 5 “ Rocche Gianche“ sah am Start echt heftig aus und ich hatte mächtig die Hosen voll. Es ging erstaunlich gut über den technisch, steinigen Anfang. Nach einem kräftezährenden Uphill schlängelte sich Stage 5 in staubigen Kurven ins Ziel. Stage 6 „Andrassa“ war ziemlich Flach, mit viel Wiesenanteil und Crosscountry lastig. Ich genoss den Trail (es war Landschaftlich echt schön) und kurbelte eher raceuntypisch ins Ziel. Dank den Gehrig Twins und Ines die mir gut zugeredet haben und mich mit noch mehr Essen versorgten schafft ich es zum Downhillman. Stage 7 ist fast schon Tradition. Der „Männerdownhill“ fordert nochmal komplette Konzentration und für das wunderschöne Panorama blieb keine Zeit. Die italienischen Fans gaben zum Schluss nochmal alles und feuerten auch die langsamsten Fahrer mit viel Enthusiasmus ins Ziel. Ich zerlegte mich zum Schluss fast zweimal doch schafft es irgendwie ich zu fangen – zum Glück!! Platz 36 von 39 gewerteten Fahrerinnen ist nicht gerade heldenhaft und  noch weniger schnell doch ich hatte spass und war froh dass ich meine bevorstehende Urlaubswoche im Paradise so richtig geniessen konnte 🙂

Mein Dank geht hier an meine Familie, meine Sponsoren und meinen Arbeitgeber ohne die alle die Saison nicht möglich gewesen wäre. Jetzt bin ich erstmal froh ein wenig zur Ruhe zu kommen und die Offseason zu geniessen.

Stage 5 "Rocche Gianche" Photo: Joschi

Stage 5 „Rocche Gianche“ Photo: Joschi

Stage 1 "Poste" Photo: Joschi

Stage 1 „Poste“ Photo: Joschi

Stage 3 "Cromangnon" Photo: Mama <3

Stage 3 „Cromangnon“ Photo: Mama <3

Stage 4 "Crestino" Photo: Italia Grazie ;-)

Stage 4 „Crestino“ Photo: Italia Grazie 😉

Trailtrophy Kronplatz 2016

Es war wieder so weit das zweit letzte Rennen der Saison stand vor der Tür. Donnerstag Abend fuhr ich nach der Arbeit ins Südtirol. In Kronplatz oder genauer in Bruneck sollte das Finale der Trailtrophy 2016 statt finden. Das Wetter wurde nicht gerade rosig vorausgesagt doch der Freitag blieb zumindest bis am Abend trocken. Freitag nachmittag mussten 3 Stages gefahren werden – ohne Lift, pedalierend. Stage 1 und 3 waren ziemlich tretllästig. Ich schickte Maik voraus um den Weg besser zu sehen 😀 Danke dir !! Stage 2 war echt schnell doch durch den staubigen Untergrund etwas rutschig aber auch das war kein Problem. Am Ende von Tag 1 lag ich auf dem 2. Zwischenrang und beschloss Samstag und Sonntag Zeit gut zu machen um zum einen das Rennen in Kronplatz zu gewinnen und zum anderen fuhr ich um den Sieg der Gesamtwertung und einer wunderschönen Fox Federgabel die es als Preis zu gewinnen gab. In der Nacht auf Samstag hatte ich dann bedenken in meinem Caddy weggeschwemmt zu werden, da es aus Kübeln goss. Leichter Nieselregen begleitete uns in den frühen Morgenstunden. Samstag wuchs unser Zug um Alexa und Claire und es hat extremen Spass gemacht!! Stage 4 führte durch oder über den Hauswald in Bruneck. Ich fuhr etwas vorsichtig, da ich nicht sicher war wie rutschig es sein würde. Den restlichen Tag gab es kaum noch ein Transfer zu pedalieren doch die Stages stellten sich tretintensiv heraus wenn man Zeit gutmachen wollte. Stage 5 bestand aus vielen Kurven und Anliegern und raubte mir förmlich den Atem. Stage 6 war echt cool. Etwas geistesabwesend klebte ich im Highspeed Stück mit Sufen und Wurzeln an Maiks Hinterrad und versuchte dann ihm weiter am Herrensteig zu folgen. Stage 7 war dann im unteren Teil vom Herrensteig – treten und Anlieger geballer. Stage 8 war ein naturbelassener, wurzliger Singeltrail, der durch den Regen etwas schmierig wurde. Tag 2- ein Vorsprung von 19 Sekunden raus gefahren und super happy. Tag 3 war ebenfalls wieder trocken – kühl aber trocken. Stage 9,10 und 11 gingen mehrheitlich bergab doch wie immer gab es einige Tretpassagen. Ich war froh am Ende heil zu sein und super happy mit der schnellste Zeit der Frauen an diesem Wochenende. Endlich Platz 1 bei der letzten Trailtrophy des Jahres und ein 2. Platz in der Gesamtwertung. Danke für die tolle Organisation, die abwechslungsreichen Stages und die entspannte Atmosphäre.

Podium TT Kronplatz 2016

Podium TT Kronplatz 2016

enduro helveti `cup Chauxmont

Braaap 😉 Samstag ging es für mich nach Chauxmont am Neuchateler See. Das Rennen gehört zur Schweizer Enduroserie und war wie auch schon in Delemont einfach mega gut !! Die Stages waren technisch wie konditionell anspruchsvoll und liessen so ziemlich jedes Bikerherz höher schlagen. Zu Stage 1 ging es erstmal gute 700 Höhenmeter nach oben – pedalierend. Bereits um 9.00 Uhr war es extrem warm was die ganze Sache ziemlich schweißtreibend machte. Und Schlussendlich wurde Stage 1 nicht gewertet, da sich zu viele Fahrer ziemlich lange verfahren hatten und die Streckenabsperrung ziemlich irreführend war. Stage 2 war war dann killer. Ein schmaler, lockerer Waldbodensingeltrail der zudem noch echt steil war forderte einiges an fahrtechnischem Können. Doch das war nicht alles… Kurz vor Ende der Stage kam ein Uphill von ca 100 Meter. Nach dem es mit einem Puls von weit über 170 in noch steileres Gelände ging galt es Ruhe zu bewahre, zu Atmen und auf dem Bike zu bleiben. Ein kurzer Transfer zu Stage 3 folgte. Irgendwie muss ich mich wiederholen denn auch Stage 3, 4 und 5  waren einfach cool – flow, Steine, Spitzkehren – alles war dabei. In Stage 3 oder 4 gab es sogar eine Laufpassage :-D. Es ging eine Treppe hoch, was mich irgendwie an ein Cyclocross Rennen erinnerte und ich trotz Schnappatmung schmunzeln musste ( ok im Ziel konnte ich darüber lachen, im Rennen fluchte ich mal wieder 😉 ). Nach Stage 5 gab es dann einen Zwischenstand nach dem es dann die letzte und längste Stage zu fahren galt. Der Schnellste fuhr zu erst und die anderen Fahrer folgten in dem Zeitabstand den man zum Vordermann hatte. Ich war zuerst etwas unsicher wie das werden würde doch es war ziemlich spassig gemeinsam mit anderen knapp 4 Kilometer lange Stage hinab zu schiessen. Ich fuhr als zweitschnellste Frau in die letzte Stage und war mega happy am Ende endlich wieder mal auf dem Podium stehen zu dürfen !! 2. Platz hinter Camille der Rakete – Gratulation zum Sieg 🙂 Die Organisatoren haben tolle Arbeit geleistet, so dass der Ablauf reibungslos verlief. Die Stages waren hammer –  2200 Tiefenmeter, knapp 14 Km Stages und einer Stagezeit um die 30 Minuten kann sich durch aus sehen lassen. Und auch für das leibliche Wohl wurde hervorragend gesorgt. Es gab zwei Verpflegungszonen während des Rennens und einen guten Risotto zum Abendessen. Danke dafür 🙂

Podium Damen

Podium Damen

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Danke fürs Knipsen

Trek Bikeattack 2016

So lieber spät als gar nicht schaff ich es doch noch mein Rennbericht von der Bikeattack in der Lenzerheide zu schreiben. Nach dem ich letztes Jahr den Sprung aufs Podium geschafft habe wollte ich dieses Jahr wieder angreifen. Ich musste Freitag noch ein paar Stunden arbeiten so das ich nur einen gemütlichen Trainingsrun schaffte. Samstag fuhr ich dann mit den Jungs hoch aufs Rothorn. Der Start führte über ein ausgedehntes Steinfeld mit ziemlich spitzen Steinen. Nach dem ersten Steinmassaker waren bereits zwei von uns mit dem Flicken der Reifen beschäftigt und auch ich wurde von den scharfen Steinen nicht verschont und schnitt mir meinen neuen Reifen  kurz vor der Galerie auf. Dank einem Stück Karton konnte ich zumindest noch bis nach Churwalden fahren und mein Trainingslauf beenden. Der untere Teil der Strecke war neu und führte von der Mittelstation etwas weiter rechts über ein Wiesenslalom so dass uns ein ziemlich atemraubender Uphill erspart wurde. Doch es gab noch genug zu pedalieren. Ab Parpan war es wieder die alte Strecke. Die Quali startete von der Mittelstation und endete in Churwalden unten. Mein Qualilauf beendete ich auf dem 6 Zwischenrang. Da ich letztes Jahr 3. war hatte ich meinen Startplatz in den vordersten Reihen sicher und konnte am Sonntag ausschlafen. Ich war froh nur einmal an diesem Wochenende durch das Steinmassaker fahren zu müssen – die hohe Geschwindigkeit  und die Spitzensteine im oberen Teil waren nicht gerade meine Freunde. Sonntag also dann ging es gegen halb 12 zum Rothorn hoch – ultranervös wartete ich auf den Startschuss. Pünktlich 12.30 Uhr ging es dann los. Ich startete etwas zurückhalten so das ich beinahe von den hinteren Fahrerinnen überrollt wurde. Es ging alles gut und ich hing schon bald an Andreas ( später 2. ) Hinterrad. Sie fuhr ein gutes Tempo jedoch etwas zu langsam für mich. Doch ich wusste das sie im treten um einiges Stärker war als ich und so riskierte ich keinen Defekt oder gar Sturz und blieb im Windschatten. Dieses Jahr war alles anders. Ab der Galerie war ich letztes Jahr alleine unterwegs. Dieses Jahr kämpfte ich hart mit Alba um den letzten Podiumsplatz. Am Anstieg in Parpan überholte ich sie doch das war wohl zu früh – oder zu viel des Guten. Nach knapp 20 Minuten Rennzeit und einen Puls im Jenseits setzte mein Asthma ein. Alba überholte mich wieder. Ich gab alles was Beine so hergeben können wenn sie kaum Sauerstoff bekommen ( nicht besonders viel) doch ich kam nicht mehr an sie ran. Ich kämpfte mich ins Ziel und war auch über eine weiter Holzmedalie happy. Das Rennen war eine echte Gaudi und obwohl ich gesagt habe ich werde nicht mehr fahren wird es wohl nächstes Jahr wieder ein Start für mich geben. Die Atmosphäre ist einfach mega 🙂

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IXS Swiss Downhillcup am Wierihorn (SUI)

Wie so oft dieses Jahr entschied ich mich spontan für ein weiteres Rennwochenende. Freitag musste ich noch arbeiten so das es nicht zu einem Trackwalk reichte. Zum Glück kannte ich die Strecke noch von früher so dass ich Samstag gleich mit einem lockeren Trainingsrun begann. Die Strecke war schnell, hatte einige Sprünge und noch mehr Anlieger. Im unteren Drittel teilte sich die Strecke – “ der Wolf“ oder “ Chickenline“ konnten gewählt werden. Ich kam ganz gut klar mit der Strecke doch wurde ich auch gut durchgeschüttelt auf meinem Enduro. Samstag war es zum Glück trocken – es regnete zwar kurz aber das war nicht entscheidend für den Zustand der Strecke. Mein Qualilauf beendete ich auf einem 4. Zwischenrang und war damit zufrieden. Für Sonntag wollte ich dann “ den Wolf“ in Angriff nehmen. Doch bereits am Abend begann es stark zu Regnen. Sonntag morgen war der Himmel jedoch wieder blau. Motiviert aber doch noch etwas müde gings zum ersten Training. Nach knapp 200 Metern musste ich jedoch feststellen das aus dem Wierihorn ein Schmierihorn wurde. Die Strecke war ziemlich rutschig geworden und ich detonierte morgens halb 10  in den guten Schweizer Boden, der doch relativ hart war jedoch wirksamer als jeder Kaffee ist. Ich sortierte mich erstmal neu bevor ich weiter fuhr. Die Sonne gab zum Glück vollgas und so trocknete es zum Rennlauf fast komplett ab. Ich nahm wie vorgenommen “ den Wolf“ und keine “ Chickenline“ doch im Ziel war ich trotzdem eine Sekunde langsamer als Samstag. Alle wurden schneller Frau Börner schafft es langsamer zu sein trotz schnellerer Linie  :-D. Platz 5 an meinem ersten Downhillrennen der Saison und wiedermal ein cooles Wochenende! Am kommenden Wochenende gehts schon wieder weiter mit der TrekBikeattack in Lenzerheide.

Danke Michel Schmid fürs Foto

Danke Michel Schmid fürs Foto

Congrats to all the Ladys

Congrats Ladys !!

Danke Michel Schmid fürs Foto

Danke Michel Schmid fürs Foto

It`s airtime baby ;-) Foto von Michel Schmid

It`s airtime baby 😉 Foto von Michel Schmid

 

 

 

Eine Woche im Paradise

Nach der Trailtrophy ging es für mich direkt nach Finale Ligure. Nach dem ich meinen Freunden so viel vom Paradise erzählt habe kamen auch sie dieses Mal in den Genuss von herrlicher Trails, gutem Essen und der ligurischen Küste.  Die Tage starteten mit einem gemütlichen Oneliftshuttle – einmal Shuttleservice bis ganz oben um dann bei herrlichem Wetter und atemberaubender Aussicht die Trails geniessen. Anschliessend ging es dann ab ans Meer. Doch seht selbst –>

#braaaap flying on Pino Morto

#braaaap flying on Pino Morto

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On Top – Base Nato !!

Fast wie in der Karibik - Ligurische Küste

Fast wie in der Karibik – Ligurische Küste

" The Gang" Freund seit ich denken kann

“ The Gang“ Freunde seit ich denken kann

Trailtrophy Flims/ Laax

Yeah!! Ich durfte für  MTB News den Rennbericht von der Trailtrophy schreiben. Wie es mir beim Rennen ergangen ist lest ihr dieses mal HIER.

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Podium Ridersclass Women

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Stage 7 am Samstag – Danke N8tive fürs Foto

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Danke N8tive fürs Foto

Danke Native fürs Foto

Nightride – Danke N8tive fürs Foto

Trailtrophy Breitenbrunn

Mal wieder spontan wie so oft dieses Jahr entschied ich mich eine Woche vor dem Rennen doch noch ins Erzgebirge zu fahren – wobei ich mir unter Gebirge etwas anderes vorgestellt habe 😉 . Nach guten 6 Stunden fahrt gings den “ Rabenberg“  zum Eventgelände hoch. Dort konnte man schon ein paar abgeflatterte Abschnitte erspähen.  Etwas flach sah es aus aber flowig, gespickt mit ein paar Wurzeln. Samstag stellte sich das ganze dann ziemlich tretintensiv heraus – aber gut. Gemütlich um 13.00 Uhr gings Samstag los. Gemeinsam mit Laura fuhr ich die Stages ab. Immer wieder musste man kräftig in die Pedale treten um die Geschwindigkeit hoch zu halten. Schlussendlich nach 6 harten Intervallen und unzähligen Heidelbeeren ( vielleicht machen die langsam? ) kam ich mit der 4. Gesamtzeit ins Ziel. Wohl zu wenig pedaliert und zu viel Spass gehabt?  Nein es kann nie genug Spass machen beim biken!! Ich nahm mir vor Sonntag nochmal Vollgas zu geben. Die 5 Stages am Sonntag waren ebenfalls relativ flach aber von der Orga wiedermal hervorragen rausgesucht worden – Hut ab! Meine Beine waren gegen Ende dann aber echt platt und ich war froh bereits um 12.30 Uhr wieder zurück am Eventgelände zu sein. Auch wenn es nicht viele Höhenmeter und Kilomter waren die Stages hatten es in sich. Es gab praktisch keine Erholungszeit nur vollgas mit gefühlt ohne Gefälle. Am Ende gab es die Holzmedalie für mich. Die anderen waren einfach schneller. Gratulation an die Siegerinnen. Jetzt gehts am We nach Graubünden. Freitag wird die Bahnentour in Davos mit knapp 10.000 Tiefenmeter in Angriff genommen und dann bin ich bereit für die Trailtrophy in  Laax 🙂 .

Bereit zum abtauchen ;-)

Bereit zum abtauchen , #soenduro 😉

Blackforest Ultrabike Marathon

Mein jugendlicher Leichtsinn veranlasste es, dass ich nach 2013 erneut mit Pino in der „Sie + Er“ Wertung an den Start ging. 88 Kilometer und knappe 2300 Höhenmeter mussten absolviert werden. Um halb 6 ging der Wecker, 45 Minuten später holte mich Pino ab und es ging in den schönen Schwarzwald nach Kirchzarten. Petrus liess pünktlich zum Start um 9.15 Uhr die Schleusen auf, so das wir die ersten Kilometer im Regen zurück legten. Freundlicher Weisse hörte es auf. Der Schlamm auf der Strecke blieb dank dem englischen Wetter jedoch vorhanden und trug dazu bei jeden Fahrer knusprig braun zu panieren. Immer im Windschatten von Pino bekam ich die volle Matschgrütze von seinem Hinterrad ab. Mein Enduro und ich liessen es bergab ordentlich laufen, doch berghoch was es echt hart. Bei Kilometer 55 hatte ich ordentliche Beinschmerzen, welche nicht besser wurden. Beim Anstieg „Alp Fidlisbruck“  ( ein knackiger Anstieg in Aftersteg)  tobte wie jedes Jahr die Menge und es war ein echter Motivationsschub. Nichts des do trotz kam ich mir immer langsamer vor. Während ich kämpfte hatte ich das Gefühl das Pino eine gemütliche Ausfahrt neben mir machte. Netterweise verneinte er es immer wieder und meinte er müsse sich schon auch anstrengen  🙂 . Dann endlich, nach dem es gefühlt 1000 Mal länger berghoch als bergab ging kamen wir dem Ziel nahe. Die letzten Kilometer führten über eine schlammige Wiese hinunter ins Ziel. Ziemlich paniert und fertig kam ich gemeinsam mit Pino im Ziel an. Leider reichte es nicht wie beim letzten Mal zu einem Podiumsplatz. Platz 5 mit einer Zeit von 5:09 Stunden ist das Ergebnis. Über die  88Km wäre ich bei den Frauen in den Top 10 gelandet was mir zeigt das ich trotz Endurorad und gefühltem Schneckentempo doch nicht so langsam war. Wahrscheinlich schafft es Pino auch nächstes Jahr mich zu überrumpeln und wieder zu Starten 😉

Aber jetzt gehts erstmal wieder vermehrt Bergab :-). Mein nächstes Rennen wird Ende Juli die Trailtrophy im wunderschönen Laax sein.