cheese please ;-)

Blackforest Ultrabike Marathon

Mein jugendlicher Leichtsinn veranlasste es, dass ich nach 2013 erneut mit Pino in der „Sie + Er“ Wertung an den Start ging. 88 Kilometer und knappe 2300 Höhenmeter mussten absolviert werden. Um halb 6 ging der Wecker, 45 Minuten später holte mich Pino ab und es ging in den schönen Schwarzwald nach Kirchzarten. Petrus liess pünktlich zum Start um 9.15 Uhr die Schleusen auf, so das wir die ersten Kilometer im Regen zurück legten. Freundlicher Weisse hörte es auf. Der Schlamm auf der Strecke blieb dank dem englischen Wetter jedoch vorhanden und trug dazu bei jeden Fahrer knusprig braun zu panieren. Immer im Windschatten von Pino bekam ich die volle Matschgrütze von seinem Hinterrad ab. Mein Enduro und ich liessen es bergab ordentlich laufen, doch berghoch was es echt hart. Bei Kilometer 55 hatte ich ordentliche Beinschmerzen, welche nicht besser wurden. Beim Anstieg „Alp Fidlisbruck“  ( ein knackiger Anstieg in Aftersteg)  tobte wie jedes Jahr die Menge und es war ein echter Motivationsschub. Nichts des do trotz kam ich mir immer langsamer vor. Während ich kämpfte hatte ich das Gefühl das Pino eine gemütliche Ausfahrt neben mir machte. Netterweise verneinte er es immer wieder und meinte er müsse sich schon auch anstrengen  🙂 . Dann endlich, nach dem es gefühlt 1000 Mal länger berghoch als bergab ging kamen wir dem Ziel nahe. Die letzten Kilometer führten über eine schlammige Wiese hinunter ins Ziel. Ziemlich paniert und fertig kam ich gemeinsam mit Pino im Ziel an. Leider reichte es nicht wie beim letzten Mal zu einem Podiumsplatz. Platz 5 mit einer Zeit von 5:09 Stunden ist das Ergebnis. Über die  88Km wäre ich bei den Frauen in den Top 10 gelandet was mir zeigt das ich trotz Endurorad und gefühltem Schneckentempo doch nicht so langsam war. Wahrscheinlich schafft es Pino auch nächstes Jahr mich zu überrumpeln und wieder zu Starten 😉

Aber jetzt gehts erstmal wieder vermehrt Bergab :-). Mein nächstes Rennen wird Ende Juli die Trailtrophy im wunderschönen Laax sein.

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Trailtrophy Latsch (ITA)

Nach dem meine Chefin mir spontan noch für Freitag frei gegeben hatte, gings für mich Donnerstag Abend doch noch nach Latsch. Ein Startplatz hab ich Last Minute auch noch bekommen.  Die Trailtrophy besteht aus 3 Renntagen an denen unterschiedliche Wertungsprüfungen gefahren  werden müssen. Freitag 3 Stages und ein Nightride, Samstag wurden dann 5 Stages gefahren ( wobei zwei Gott sei Dank mit dem Shuttle angefahren wurden) und Sonntag gab es nochmal 3 Stages. Die Trailtrophycrew musste wegen dem Wetter etwas improvisieren doch das haben sie grandios gemeistert. Wir erwischten nämlich dieses Wochenende gleich 2 von den 33 Regentagen im Jahr, so dass der Nightride ausfiel und auch die Stages am Sonntag etwas verändert werden mussten. Der dadurch entstandene Wiesenslalom war zwar nicht jedermans Freund, hat aber trotzdem Laune gemacht. Die Mischung aus pedalieren und schnellen, technischen Bergabpassagen war gut gelungen, so dass jeder auf seine kosten kam. Ich gab 3 Tage vollgas und konnte in der Ridersclass 2 Tage lang die Führung übernehmen. An Tag 3 liefs dann nicht mehr so rund. Stage 1 überholte ich einen Italiener der netterweise zur Seite sprang. Der zweite Italiener machte sich vor mir lang, so dass ich kurz hinter ihm auch einen eleganten Abflug ins Unterholz machte – Haltungsnote war sicher eine 1 doch das flott wieder aufsteigen muss ich noch etwas üben. Neu sortiert ging der wilde Ritt auf dem nass/ schmierigen Untergrund weiter bis Italiener Nummer 3 vor mir auftauchte und nicht so schnell den Weg auf die Seite fand. Als ich ihm einige Sekunden hartnäckig am Hinterrad klebte bekam er es doch mit der Angst zu tun und ging widerwillig auf die Seite. Leider kostete dieses Verkehrschaos etwas Zeit. Stage 2 war dann brutal tretintensiv. Ich hatte meine Mühe da ich meine Beine bereits Freitag (Stage 1-3)   verloren hatte  😉 . Doch ich gab alles und kam mit lokomitivenartiger Schnappatmung ins Ziel. Am Ende hab ich dann um 29 Sekunden meine Führung leider verloren – That`s Racing. Ich hatte super viel Spass und und war froh ein entspanntes Wochenende mit Freunden verbringen zu können. Ende Juli gehts dann mit der nächsten Trailtrophy in Laax weiter und bis dahin geniess ich die Zeit an schönen Orten 🙂 .

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Podium Ridersclass Women

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Danke an Manfred Stromberg fürs Bild

Podium  Women Delémont

Enduro Helveti`cup Delémont (SUI)

Nach dem ich mich in Riva für ein DNS entschieden hatte und das Rennen in Varazze auch ausliess um noch ein paar Tage länger in Finale Ligure zu guiden ging es dann letztes Wochenende spontan nach Delémont ans Rennen. Es war das erste Rennen zum Enduro helveti`cup und nur knapp 40 Minuten von meiner Haustüre entfernt. Dank dertlej bekam ich noch einen Startplatz – DANKE 🙂 Ich war gespannt wie das Rennen sein wird, da es auf Sicht ( also ohne die Strecke vorher zu sehen) gefahren wurde. Samstag um 15.00 Uhr ging los. 3 Stages galt es zu fahren. Bereits in Stage 1 stellte ich fest das es hard werden würde. Der nasse, rutschige Untergrund, das Unbekannte und die Schwierigkeit der Stages waren eine echte Herausforderung. Mein Kopf hatte etwas Mühe mit dem “ auf Sicht schnell fahren“ und so fuhr ich etwas zurückhaltend. Vor allem die Bäume hatten mich diesen Samstag besonders gern und bedrängten mich etwas. In fast jeder Stage blieb ich mit meinem Lenker an irgend einem Baum hängen – nicht weiter schlimm aber kostete wertvolle Sekunden. Das schwüle Wetter war ebenfalls anstrengend. Es war drückend heiss was den Transfer von Stage zu Stage ebenfalls nicht ohne weiteres pasé gehen lies. In der Nacht auf Sonntag hat es dann stark geregnet doch am Tag war es halbwegs trocken. Früh morgens um halb 8 ging schon los. Es galt dann nochmal 4 Stages zu fahren. Zu Stage 4 und 5 wurden wir geshuttlet und sparten uns ein paar Höhenmeter. Ich kam Sonntag besser klar mit dem “ Unbekannten“ und hatte riesigen Spass. Rutschig und schwer wars  für alle also hiess es das Beste daraus machen. Bis auf paar kleine Fehler kam ich Stage 4 und 5 gut runter. Zu Stage 6 mussten wir einen langen Anstieg überleben. In Stage 6 lief es dann super bis ich auf einer Wurzel weg rutschte und mal wieder Bekanntschaft mit einem Baum machte. Diesmal etwas heftiger. Mein Lenker war verbogen, so dass ich ihn erstmal nicht gerade bekam. Auch die Kettenführung hatte gelitten, so dass die Kette nicht mehr an Ort und Stelle war. Ich versuchte es so zu nehmen wie es war und eierte mit meinem krummen Lenker den Rest der Stage hinunter. Im Ziel musste ich über mich selbst schmunzeln 😀 . Der Transfer zu Stage 7 kostete nochmal richtig Körner. Es hatte auch angefangen zu Regnen und es wurde so richtig schmierig. Stage 7 war besonders cool aber auch sehr, sehr hart. Viele Tretpassagen, steile Serpentinenkurven und die Länge der Stage verlangten nochmal volle Konzentration. Nach ca. 70 Km und knapp 3000Hm und einer Stagegesamtzeit von 1 Stunde an zwei Tagen war ich dann echt erledigt.  Das Rennen war super anspruchsvoll und hat mega viel Spass gemacht. Auch die Organisatoren haben alles gegeben. 2 Verpflegungszonen, Abendessen am Samstag, Frühstück und Mittagessen am Sonntag liesen ein hungriges Bikerherz höher schlagen. Nach dem ich Samstag auf dem 4. Zwischenrang lag war ich dann doch etwas überrascht den Sprung aufs Treppchen noch geschafft zu haben. Platz 3 und ein dickes blaues Ei am Oberschenkel sind das Resultat von einem gelungenen Rennwochenende 😉

Podium  Women Delémont

Podium Women Delémont

Seasonmondays be like this...

Specialized Sram Enduro Serie #1 Treuchtlingen

Kurz entschlossen und mit etwas Glück bekam ich noch einen Startplatz für Treuchtlingen. Da ich mir an meinem letzten Urlaubstag in Finale die Kapsel zerstört hab, war es mir lieber ein Rennen zu fahren wo ich vorher die Stages besichtigen kann. Mittwoch noch kurz mein Dirtsuit bei Dirtlej abgeholt und Freitag dann ab ans Rennen. In der Nacht regnete es ziemlich ohne Unterbrechung. Der Samstag war dann relativ trocken – von oben. Ich, froh um mein Einteiler. Die 7 Stages waren echt cool – flowig, technisch und auch etwas Ausdauer war gefragt. Die Organisatoren haben mal wieder das Beste aus den wenigen Bergen in Treuchtlingen rausgeholt. Bereits im Training hoffte ich inständig das es nicht nur in der Nacht regnet, da der Schlamm ohne Regen sehr klebrig und anhänglich wurde… Mein Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen. Samstag auf Sonntag regnete es Vollgas, so dass ich die armen Menschen im Zelt ziemlich bemitleidete ( sie sind zum Glück nicht davon geschwommen 😉 ). Sonntag startete mit leichtem Regen, doch nach Stage 1 & 2 hörte es auf zu regnen. Die ersten beiden Stages liefen auch noch ganz gut. Ich kam ohne grosse Fehler den Berg runter. Auf Stage 3 musst man erstmal treten, was echt anstrengend war in dem tiefen Schlamm ( da wusste ich nicht das es noch schlimmer kommt). Da ich mir Stage 3 auch irgendwie nicht merken konnte führ ich etwas umständlich ins Ziel, was einiges an Zeit kostete. Auf Stage 4 machte ich dann Bekanntschaft mit einem Baum. Ich gab mir Mühe auf meinem Rad den Berg hinab zu schlittern, doch die Rutschpartie verkuppelte mich kurzfristig mit dem langbeinigen Grünling. Auf Stage 5 legte mein Bike dank dem anhänglichen, fränkischen Schlamm stark an Gewicht zu. Kurz vor Stageende streikte es dann komplett – ich zerrte den störrischen Bock ins Ziel. Dort angekommen bemerkte ich dann, dass sich vor lauter Schlamm nichts mehr drehte. Dank den netten Franken gab es an vielen Orten Gartenschläuche die uns Fahrern den Transfer mit weniger Dreck am Rad erleichterte. Doch bereits am Start von Stage 6 waren die Reifen wieder komplett zu. Kurz das Rad freigeschaufelt gings weiter. Ich trat in die Pedale was ging. Mein gefühlter Kraftaufwand lag bei mindestens 500 Meter doch die Realität sah anders aus – ich kam nicht wirklich vom Fleck 😀 . Ich war froh nur noch Stage 7 runter schlittern zu müssen. Die Fans am Skihang von Treuchtlingen zeigten vollen Einsatz und feuerten uns Fahrer die letzten Meter ins Ziel. Ziemlich paniert und erledigt war ich froh, dass das Rennen zu Ende war. Platz 6 ist nicht das was ich mir erhofft hatte, doch durch die Bedingungen war es ein kleines Lotteriespiel. Mein nächstes Rennen ist in Riva und anschliessend werde ich wiedermal die ligurische Sonne geniessen 🙂

Tandem ride with the worm

Tandem ride with the worm

mindestens 5+ Reifen

mindestens 5+ Reifen

Seasonmondays be like this...

Seasonmondays be like this…

Fallschirmjäger im Ziel - having fun with the FinaleFreerideCrew

Fallschirmjäger im Ziel – having fun with the FinaleFreerideCrew

 

 

 

 

Smile - It`s Racetime

Superenduro #1 Massa Marittima

Endlich ist die Saison gestartet. Mein erstes Rennen fand in der Toscana statt. Da es dieses Jahr leider keine European Enduro Serie gibt, entschied ich mich neben der französischen Cannondale Enduro Tour auch die italienische Rennserie zu fahren. Samstag ging es erstmal zum Training. Top ausgeschildert war es einfach die richtigen Stages zu finden. Sonntag galt es 6 Stages und 1500 Höhenmeter zu bewältigen – Samstag wurde etwas mit shuttlen ausgeholfen. Nach dem ich von einigen Freunden bereits viel positives über die italienischen Rennorganisatoren gehört habe, wurde mir das an diesem Wochenende persönlich bestätigt. Es gab einen hervorragenden Verpflegungsposten, die Stages hatten so ziemlich alles was ein Bikerherz höher schlagen lässt und auch die Organisation lief wie am Schnürchen. In Stage 1 zeigte sich wer im Winter nicht geschlafen hat. Auf Stage 2 – 4 musste man seinen Flow halten um schnell zu sein. Ebenso die Bäume die dem Lenker teilweise gefährlich nahe kamen galt es nicht zu umarmen oder gar zu küssen.  Stage 5 war am längsten. Im oberen Teil galt es sein technisches Können zu zeigen und  untenraus kam es dann auf die Kondition und den Speed an. Stage 6 war kurz und führte über Teer und Treppen ins Ziel und zum Herzen des charmanten Städtchens Massa Marittima. Die italienischen Fans gaben wie so oft alles, was die Stimmung einfach grossartig machte. Mir selbst lief es ganz gut. Ich freute mich in so einem grossen Starterfeld ( 22 Frauen!!) starten zu dürfen und auch mit meinem neuen Rad das gerade noch am Dienstag den Weg zu mir fand kam ich gleich zurecht. Mit meinem 9. Platz bin ich für das erste Rennen der Saison soweit auch zufrieden. Jetzt freue ich mich auf zwei tolle Wochen in Finale Ligure wo ich bei Finale Freeride als Guide unterwegs sein darf.

Grazie Luca per le Foto!!

Relax before the start

Relax before the start

Be focused

Be focused

Smile - It`s Racetime

Smile – It`s Racetime

 

 

 

 

Champagnerdusche...

Malaga – letzte Runde European Enduro Series 2015

So der letzte Rennbericht schafft es auch noch online! Das letzte Rennen der European Enduro Serie sollte in Benalmadena/ Malaga statt finden. Gespannt reiste ich das erste Mal mit einem Flugzeug ans Rennen. Der Karton mit viel Panzertape zugeklebt wurde bereits auf dem Hinflug ziemlich mitgenommen. Doch immerhin kamen die Koffer gemeinsam mit mir an ( man hat ja schon einiges von verlorenem Reisegepäck gehört). Freitag war wie bereits die gesamte Saison Trainingsverbot und so wurden nur die Startnummern geholt und etwas am Strand gechillt. Samstag trainierte ich dann gemeinsam mit Laura. Zuerst gings mit der kleinsten Gondel die ich kenne – man musste das Vorderrad raus nehmen – den Berg hoch ( immerhin gab es eine Gondel). Stage 1 war ziemlich tretlastig und auch der sandige Untergrund war etwas ungewohnt. Im Rennen lief die 1 trotz schlechter Sicht ( die schlechte Sicht blieb das ganze Rennen über) ziemlich gut. Stage 2 war mit vielen Steinen technisch. Am Ende gab es dann einen kleinen Drop den ich im Training gut bewältigte. Im Rennen lief es dann etwas anderst als gewollt und ich landete in den Zuschauern – Crowdsurfing ist auch eine Erfahrung wert 😉 ! Mit schmerzendem Schienbein gings weiter… Stage 3 hatte am Anfang wieder viel Sand mit dem ich weniger gut klar kam und auch gleich mal eine Bodenprobe nahm. Hecktisch gings weiter und ich holte zwei Fahrer ein. Stage 4 war die Stage 5 ( Männer fuhren Stage 4 , wir Frauen, die Junioren und Masters die 5) und bis wir dort ankamen trugen wir erstmal unsere Bikes eine gute halbe Stunde. In Stage 5 klickte ich ungewollt aus und kam erstmal nicht mehr ins Klick – hecktig, ein Onefootsprung und verlorene Zeit waren das Ergebniss. Am Ende wurde ich zweite mit knappen 30 Sekunden Rückstand – thats Racing. Ich war trotzdem super happy und froh die Saison mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung ab zu schliessen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle meine Sponsoren und Unterstützer!

eine Woche im Paradies

Nach einer Arbeitswoche gings für mich endlich wieder zurück nach Finale Ligure. Montag gabs ne Family Defendertour mit Mama, Papa und Bruder. Dienstag und Mittwoche waren dann einmal mein Bruder und einem ich Guid bei Finale Freeride – das hat richtig Spass gemacht!! Donnerstag war dann Training zur Enduroworldseries. Dank Mama hatten wir auch einen Shuttle der uns einige Kraft fürs Rennen sparen lies. Freitag war dann garkein Training weil es zu stark stürmte. Bereits Donnerstag hatte ich meine Mühe wegen dem Wind auf dem Bike und dem Trail zu bleiben. Die Landschaft war atemberaubend schön, doch mit den Trails kam ich Don  nerstag nicht so klar und war skeptisch auf die Renntage am Samstag und Sonntag. Mit knapp 100km und gut 4000hm kam so einiges auf mich zu. Samstag war das Wetter dann ganz gut – kein Regen, kein Wind. Stage 1 wurde wegen den Wetterprognosen ausgelassen und so starteten wir auf Stage 2 “ Caprazoppa“ – gefühlt war der Start weiter unten als das Ziel, aber auch treten gehört zum Endurosport dazu.  Ich hätte gerne ein Sauerstoffzelt am Ende gehabt. Stage 3  „San Michele“ führte nach Noli, war schmal und technisch aber machte viel Spass. Vorallem die vielen Zuschauer die überall an der Strecke standen waren der Hammer! Zu letzt kam dann Samstag der Männer Downhill “ Varigotti Downhill“ nach Varigotti runter. Ehrlich gesagt hatte ich ziemlich viel respekt, weil ich Donnerstag wie auf Eiern runter gewackelt bin. Doch bereits nach dem Start war ich „on fire“ und hatte richtig Spass, trotz pedalieren bis die Beine brannten ( das taten sie eh schon von den Strapatzen vorher 😅) . Im unteren Teil der Strecke standen so viele Leute die uns Fahrer anfeuerten das war Gänsehautfeeling pur. Sonntag waren dann noch zwei Stages zu fahren die es ebenfalls in sich hatten. Treten, treten, treten hiess es zwischen einigen technischen Passagen. Ich hatte Spass und überholte in beiden Stages sogar die ein oder andere Fahrerin. Bis auf Stage 6 in der ich etwas vom Weg ab kam, bin ich ohne Probleme durchs Rennen gekommen. Ende Stage 6 belohnte uns der Besitzer der “ Caipin Lodge “ mit Freibier 👍🏻 – Mille Grazie!  Als mir dann im Ziel mein Bruder sagte ich wäre  auf Platz 19. war ich überglücklich und freute mich nach einem leckeren italienischen Abendessen auf die hochgelobte Party auf der Piazza in Finale Maria. Fazit: Ews Finale Ligure wird fett für nächstes Jahr im Kalender markiert und auch genug Erholungstage für nach dem Rennen werden bei der Arbeit eingereicht 😉

Jetzt freue ich mich auf das Finale der Europeanenduro Serie in Malaga. Donnerstag gehts los 😁

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Ergrbnislist EWS #8 Finale Ligure 2015

Donnerstag Start "Varigotti Downhill"

Donnerstag Start „Varigotti Downhill“

Happy Racing

Happy Racing

Die Wochenenden gehören mir und meinem Bike 😍

Nach einem kurzen Zwischenstop zum Wäschewaschen und Arbeiten ging es nach Molveno weiter nach Lenzerheide. Dort fuhr ich die Trailtrophy. Es hat unheimlich viel Spass gemacht gemeinsam mit Freunden Rennen zu fahren. Gemeinsam, weil man direkt hintereinander starten durfte. Am Ende wurde ich zweite hinter Franzi Meyer. Eigentlich hatte ich geplant nach der Trailtrophy an die Specialized Sram Enduro Serie nach Leogang zu fahren,mdoch da mein Kopf gelüftet werden musste, beschloss ich kurzherhand nach Finale Ligure zu fahren. Bei Finale Freeride war ich super aufgehoben und kam so richtig zum fahren. Noch wärend dem ersten Tag merkte ich wie ich mich immer besser auf dem Rad fühlte und war zufrieden mit meiner Entscheidung das Rennen ausgelassen zu haben. Die Trails, die Leute und die Aussicht sind in Finale einfach klasse! Ich freue mich am Sonntag wieder zurück kehren zu können. Nach ein paar erholsamen Tagen bin ich gespannt wie mein erster Worldcup laufen wird.

Racing Stage 6 Trailtrophy Lenzerheide

Racing Stage 6 Trailtrophy Lenzerheide

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Podium Trailtrophy Lenzerheide powered by transalpes.com

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Meer, Sea, Mare -endlich

Meer, Sea, Mare -endlich

Caddy- Comfort- Camping

Caddy- Comfort- Camping

Traumhafte Trails mit traumhafter Aussicht

Traumhafte Trails mit traumhafter Aussicht

 

Laur & ich auf Stage 4

Ein Wochenende zum abhaken… European Enduro Serie #4

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude… und so reiste ich voller freudigen Erwartungen Freitag nach Molveno/ Paganella zum 4. Stop der European Enduro Serie. Von Freitag auf Samstag wurde ich mitten in der Nacht von einem heftigen Gewitter geweckt und ich hoffte den Tag über mit so starken Regenschauern verschont zu bleiben. Samstagmorgen war es dann zuerst trocken. Doch pünktlich zur Abfahrt fing es an zu regnen und hörte nur selten auf. Wir hatten Glück und die Transfers waren grösstenteils mit den Bergbahnen zu absolvieren. Die Stages waren echt mega, nur mein Kopf spielte nicht mit. Ziemlich unsicher fuhr ich die 5 technisch anspruchvollen Trails. Es gab viele rutschige Steine, glatte Wurzeln und sehr viel Schlamm – eigentlich genau das was ich mag doch mein Selbstvertrauen hatte ich wohl Zuhause gelassen. Stage 1 war flach und zum Einstieg ins Rennen angenehm. Stage 2 war gute 20 Minuten lang und begann mit ruschigen Steinen und ging dann mit schlüpfrigen Schlamm weiter. Teilweise war es steil was das ganze nicht vereinfachte. Stage 3 war die kürzeste Stage aber ebenfalls ziemlich anspruchsvoll. Stage 4 war wieder etwas länger und praktisch von oben bis unten schmal am Abhang. Nach dem ich mich traute etwas die Bremse los zu lassen wurde es plötzlich steil, steinig, schmal und wurzelig – kurzer Herzstillstand gab es gratis – wärend ich versuchte alles unter Kontrolle zu bekommen😅. Zu Stage 5 gab es dann einen langen Transfer mit  einem kurzen schiebe/ trage Stück. Der Anfang von Stage 5 war flowig und ich fragte mich was die anderen mit “ 5 ist heftig “ gemeint hatten. Kurz darauf stand ich im halb dunklen Wald und fragte mich wie zur Hölle ich den Berg wieder runter kommen sollte. Ein Schild mit der Aufschrift “ Danger“ warnte vor einer ultra kurzen, steilen Steinpassage – im Normalfall kurz anschauen und probiern – doch ausser dem fehlenden Mumm, vielen Flüchen, ärgerte ich mich über mich selbst und schob!!! Alter ( bitte entschuldigt dieses Wort) ich hätte am liebsten den Kopf in den Schlamm gesteckt. So gings dann auch weiter… Die schräghengenden Schlammkurven eierte ich halb auf dem Fahrrad mich befindend halb im Schlamm steckend nach unten. Zurück am Auto war ich kurz davor nach Hause zu fahren  oder die Flasche Rotwein ( ein Geschenk der Region) sofort hinunter zu kippen- Kampfgeist ade. Dank Laura und Moni die mich mit lieben Worten wieder aufbauten, beschloss ich zu kämpfen und das Rennen am Sonntag zu fahren ( ohne Rotwein😆). Sonntag schien dann die Sonne, was an der Strecke jedoch nicht viel verändern sollte. Völlig ruhig ohne jegliche Nervosität ( was ziemlich untypisch für mich ist) ging ich an den Start. Stage 1 war ok – Schneckentempo🐌 halt. Stage 2 kam ich gut runter, hatte jedoch ein Abstecher in die Botanik und – ich traute meinen Augen kaum – einen bockigen Esel auf der Strecke!!!😂. Stage 3 war ich gefühlt noch langsamer unterwegs als davor , was mir bestätigte wurde als mich dort zum 3. Mal am Tag eine Fahrerin überholte – Jackpot dachte ich…. Stage 4 und 5 waren ganz passabel aber dennoch nicht in gewohnter Manier. Ich kam sturzfrei durch was mir bei den Streckenbedingungen zeigt das ich definitiv zu langsam und zu vorsichtig war. Immerhin bin ich fertig gefahren und konnte mir ganz knapp den 5. Rang noch sichern. Mit 10 Minuten Rückstand zu Platz 1 aber definitiv ein Rennen zum abhaken unter „Erfahrung gesammelt“.

Jetzt noch die Trailtrophy in Lenzerheide und das Wochenende drauf gehts endlich nach Finale Ligure 🙌🏻

Laur & ich auf Stage 4

Laur & ich auf Stage 4

Podium Elite Women

Podium Elite Women

Esel auf Stage 2

Esel auf Stage 2