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Specialized Sram Enduro Serie #1 Treuchtlingen

Kurz entschlossen und mit etwas Glück bekam ich noch einen Startplatz für Treuchtlingen. Da ich mir an meinem letzten Urlaubstag in Finale die Kapsel zerstört hab, war es mir lieber ein Rennen zu fahren wo ich vorher die Stages besichtigen kann. Mittwoch noch kurz mein Dirtsuit bei Dirtlej abgeholt und Freitag dann ab ans Rennen. In der Nacht regnete es ziemlich ohne Unterbrechung. Der Samstag war dann relativ trocken – von oben. Ich, froh um mein Einteiler. Die 7 Stages waren echt cool – flowig, technisch und auch etwas Ausdauer war gefragt. Die Organisatoren haben mal wieder das Beste aus den wenigen Bergen in Treuchtlingen rausgeholt. Bereits im Training hoffte ich inständig das es nicht nur in der Nacht regnet, da der Schlamm ohne Regen sehr klebrig und anhänglich wurde… Mein Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen. Samstag auf Sonntag regnete es Vollgas, so dass ich die armen Menschen im Zelt ziemlich bemitleidete ( sie sind zum Glück nicht davon geschwommen 😉 ). Sonntag startete mit leichtem Regen, doch nach Stage 1 & 2 hörte es auf zu regnen. Die ersten beiden Stages liefen auch noch ganz gut. Ich kam ohne grosse Fehler den Berg runter. Auf Stage 3 musst man erstmal treten, was echt anstrengend war in dem tiefen Schlamm ( da wusste ich nicht das es noch schlimmer kommt). Da ich mir Stage 3 auch irgendwie nicht merken konnte führ ich etwas umständlich ins Ziel, was einiges an Zeit kostete. Auf Stage 4 machte ich dann Bekanntschaft mit einem Baum. Ich gab mir Mühe auf meinem Rad den Berg hinab zu schlittern, doch die Rutschpartie verkuppelte mich kurzfristig mit dem langbeinigen Grünling. Auf Stage 5 legte mein Bike dank dem anhänglichen, fränkischen Schlamm stark an Gewicht zu. Kurz vor Stageende streikte es dann komplett – ich zerrte den störrischen Bock ins Ziel. Dort angekommen bemerkte ich dann, dass sich vor lauter Schlamm nichts mehr drehte. Dank den netten Franken gab es an vielen Orten Gartenschläuche die uns Fahrern den Transfer mit weniger Dreck am Rad erleichterte. Doch bereits am Start von Stage 6 waren die Reifen wieder komplett zu. Kurz das Rad freigeschaufelt gings weiter. Ich trat in die Pedale was ging. Mein gefühlter Kraftaufwand lag bei mindestens 500 Meter doch die Realität sah anders aus – ich kam nicht wirklich vom Fleck 😀 . Ich war froh nur noch Stage 7 runter schlittern zu müssen. Die Fans am Skihang von Treuchtlingen zeigten vollen Einsatz und feuerten uns Fahrer die letzten Meter ins Ziel. Ziemlich paniert und erledigt war ich froh, dass das Rennen zu Ende war. Platz 6 ist nicht das was ich mir erhofft hatte, doch durch die Bedingungen war es ein kleines Lotteriespiel. Mein nächstes Rennen ist in Riva und anschliessend werde ich wiedermal die ligurische Sonne geniessen 🙂

Tandem ride with the worm

Tandem ride with the worm

mindestens 5+ Reifen

mindestens 5+ Reifen

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Fallschirmjäger im Ziel - having fun with the FinaleFreerideCrew

Fallschirmjäger im Ziel – having fun with the FinaleFreerideCrew

 

 

 

 

Smile - It`s Racetime

Superenduro #1 Massa Marittima

Endlich ist die Saison gestartet. Mein erstes Rennen fand in der Toscana statt. Da es dieses Jahr leider keine European Enduro Serie gibt, entschied ich mich neben der französischen Cannondale Enduro Tour auch die italienische Rennserie zu fahren. Samstag ging es erstmal zum Training. Top ausgeschildert war es einfach die richtigen Stages zu finden. Sonntag galt es 6 Stages und 1500 Höhenmeter zu bewältigen – Samstag wurde etwas mit shuttlen ausgeholfen. Nach dem ich von einigen Freunden bereits viel positives über die italienischen Rennorganisatoren gehört habe, wurde mir das an diesem Wochenende persönlich bestätigt. Es gab einen hervorragenden Verpflegungsposten, die Stages hatten so ziemlich alles was ein Bikerherz höher schlagen lässt und auch die Organisation lief wie am Schnürchen. In Stage 1 zeigte sich wer im Winter nicht geschlafen hat. Auf Stage 2 – 4 musste man seinen Flow halten um schnell zu sein. Ebenso die Bäume die dem Lenker teilweise gefährlich nahe kamen galt es nicht zu umarmen oder gar zu küssen.  Stage 5 war am längsten. Im oberen Teil galt es sein technisches Können zu zeigen und  untenraus kam es dann auf die Kondition und den Speed an. Stage 6 war kurz und führte über Teer und Treppen ins Ziel und zum Herzen des charmanten Städtchens Massa Marittima. Die italienischen Fans gaben wie so oft alles, was die Stimmung einfach grossartig machte. Mir selbst lief es ganz gut. Ich freute mich in so einem grossen Starterfeld ( 22 Frauen!!) starten zu dürfen und auch mit meinem neuen Rad das gerade noch am Dienstag den Weg zu mir fand kam ich gleich zurecht. Mit meinem 9. Platz bin ich für das erste Rennen der Saison soweit auch zufrieden. Jetzt freue ich mich auf zwei tolle Wochen in Finale Ligure wo ich bei Finale Freeride als Guide unterwegs sein darf.

Grazie Luca per le Foto!!

Relax before the start

Relax before the start

Be focused

Be focused

Smile - It`s Racetime

Smile – It`s Racetime

 

 

 

 

Champagnerdusche...

Malaga – letzte Runde European Enduro Series 2015

So der letzte Rennbericht schafft es auch noch online! Das letzte Rennen der European Enduro Serie sollte in Benalmadena/ Malaga statt finden. Gespannt reiste ich das erste Mal mit einem Flugzeug ans Rennen. Der Karton mit viel Panzertape zugeklebt wurde bereits auf dem Hinflug ziemlich mitgenommen. Doch immerhin kamen die Koffer gemeinsam mit mir an ( man hat ja schon einiges von verlorenem Reisegepäck gehört). Freitag war wie bereits die gesamte Saison Trainingsverbot und so wurden nur die Startnummern geholt und etwas am Strand gechillt. Samstag trainierte ich dann gemeinsam mit Laura. Zuerst gings mit der kleinsten Gondel die ich kenne – man musste das Vorderrad raus nehmen – den Berg hoch ( immerhin gab es eine Gondel). Stage 1 war ziemlich tretlastig und auch der sandige Untergrund war etwas ungewohnt. Im Rennen lief die 1 trotz schlechter Sicht ( die schlechte Sicht blieb das ganze Rennen über) ziemlich gut. Stage 2 war mit vielen Steinen technisch. Am Ende gab es dann einen kleinen Drop den ich im Training gut bewältigte. Im Rennen lief es dann etwas anderst als gewollt und ich landete in den Zuschauern – Crowdsurfing ist auch eine Erfahrung wert 😉 ! Mit schmerzendem Schienbein gings weiter… Stage 3 hatte am Anfang wieder viel Sand mit dem ich weniger gut klar kam und auch gleich mal eine Bodenprobe nahm. Hecktisch gings weiter und ich holte zwei Fahrer ein. Stage 4 war die Stage 5 ( Männer fuhren Stage 4 , wir Frauen, die Junioren und Masters die 5) und bis wir dort ankamen trugen wir erstmal unsere Bikes eine gute halbe Stunde. In Stage 5 klickte ich ungewollt aus und kam erstmal nicht mehr ins Klick – hecktig, ein Onefootsprung und verlorene Zeit waren das Ergebniss. Am Ende wurde ich zweite mit knappen 30 Sekunden Rückstand – thats Racing. Ich war trotzdem super happy und froh die Saison mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung ab zu schliessen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle meine Sponsoren und Unterstützer!

eine Woche im Paradies

Nach einer Arbeitswoche gings für mich endlich wieder zurück nach Finale Ligure. Montag gabs ne Family Defendertour mit Mama, Papa und Bruder. Dienstag und Mittwoche waren dann einmal mein Bruder und einem ich Guid bei Finale Freeride – das hat richtig Spass gemacht!! Donnerstag war dann Training zur Enduroworldseries. Dank Mama hatten wir auch einen Shuttle der uns einige Kraft fürs Rennen sparen lies. Freitag war dann garkein Training weil es zu stark stürmte. Bereits Donnerstag hatte ich meine Mühe wegen dem Wind auf dem Bike und dem Trail zu bleiben. Die Landschaft war atemberaubend schön, doch mit den Trails kam ich Don  nerstag nicht so klar und war skeptisch auf die Renntage am Samstag und Sonntag. Mit knapp 100km und gut 4000hm kam so einiges auf mich zu. Samstag war das Wetter dann ganz gut – kein Regen, kein Wind. Stage 1 wurde wegen den Wetterprognosen ausgelassen und so starteten wir auf Stage 2 “ Caprazoppa“ – gefühlt war der Start weiter unten als das Ziel, aber auch treten gehört zum Endurosport dazu.  Ich hätte gerne ein Sauerstoffzelt am Ende gehabt. Stage 3  „San Michele“ führte nach Noli, war schmal und technisch aber machte viel Spass. Vorallem die vielen Zuschauer die überall an der Strecke standen waren der Hammer! Zu letzt kam dann Samstag der Männer Downhill “ Varigotti Downhill“ nach Varigotti runter. Ehrlich gesagt hatte ich ziemlich viel respekt, weil ich Donnerstag wie auf Eiern runter gewackelt bin. Doch bereits nach dem Start war ich „on fire“ und hatte richtig Spass, trotz pedalieren bis die Beine brannten ( das taten sie eh schon von den Strapatzen vorher 😅) . Im unteren Teil der Strecke standen so viele Leute die uns Fahrer anfeuerten das war Gänsehautfeeling pur. Sonntag waren dann noch zwei Stages zu fahren die es ebenfalls in sich hatten. Treten, treten, treten hiess es zwischen einigen technischen Passagen. Ich hatte Spass und überholte in beiden Stages sogar die ein oder andere Fahrerin. Bis auf Stage 6 in der ich etwas vom Weg ab kam, bin ich ohne Probleme durchs Rennen gekommen. Ende Stage 6 belohnte uns der Besitzer der “ Caipin Lodge “ mit Freibier 👍🏻 – Mille Grazie!  Als mir dann im Ziel mein Bruder sagte ich wäre  auf Platz 19. war ich überglücklich und freute mich nach einem leckeren italienischen Abendessen auf die hochgelobte Party auf der Piazza in Finale Maria. Fazit: Ews Finale Ligure wird fett für nächstes Jahr im Kalender markiert und auch genug Erholungstage für nach dem Rennen werden bei der Arbeit eingereicht 😉

Jetzt freue ich mich auf das Finale der Europeanenduro Serie in Malaga. Donnerstag gehts los 😁

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Ergrbnislist EWS #8 Finale Ligure 2015

Donnerstag Start "Varigotti Downhill"

Donnerstag Start „Varigotti Downhill“

Happy Racing

Happy Racing

Die Wochenenden gehören mir und meinem Bike 😍

Nach einem kurzen Zwischenstop zum Wäschewaschen und Arbeiten ging es nach Molveno weiter nach Lenzerheide. Dort fuhr ich die Trailtrophy. Es hat unheimlich viel Spass gemacht gemeinsam mit Freunden Rennen zu fahren. Gemeinsam, weil man direkt hintereinander starten durfte. Am Ende wurde ich zweite hinter Franzi Meyer. Eigentlich hatte ich geplant nach der Trailtrophy an die Specialized Sram Enduro Serie nach Leogang zu fahren,mdoch da mein Kopf gelüftet werden musste, beschloss ich kurzherhand nach Finale Ligure zu fahren. Bei Finale Freeride war ich super aufgehoben und kam so richtig zum fahren. Noch wärend dem ersten Tag merkte ich wie ich mich immer besser auf dem Rad fühlte und war zufrieden mit meiner Entscheidung das Rennen ausgelassen zu haben. Die Trails, die Leute und die Aussicht sind in Finale einfach klasse! Ich freue mich am Sonntag wieder zurück kehren zu können. Nach ein paar erholsamen Tagen bin ich gespannt wie mein erster Worldcup laufen wird.

Racing Stage 6 Trailtrophy Lenzerheide

Racing Stage 6 Trailtrophy Lenzerheide

Love this

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Podium Trailtrophy Lenzerheide powered by transalpes.com

Podium Trailtrophy Lenzerheide powered by transalpes.com

Meer, Sea, Mare -endlich

Meer, Sea, Mare -endlich

Caddy- Comfort- Camping

Caddy- Comfort- Camping

Traumhafte Trails mit traumhafter Aussicht

Traumhafte Trails mit traumhafter Aussicht

 

Laur & ich auf Stage 4

Ein Wochenende zum abhaken… European Enduro Serie #4

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude… und so reiste ich voller freudigen Erwartungen Freitag nach Molveno/ Paganella zum 4. Stop der European Enduro Serie. Von Freitag auf Samstag wurde ich mitten in der Nacht von einem heftigen Gewitter geweckt und ich hoffte den Tag über mit so starken Regenschauern verschont zu bleiben. Samstagmorgen war es dann zuerst trocken. Doch pünktlich zur Abfahrt fing es an zu regnen und hörte nur selten auf. Wir hatten Glück und die Transfers waren grösstenteils mit den Bergbahnen zu absolvieren. Die Stages waren echt mega, nur mein Kopf spielte nicht mit. Ziemlich unsicher fuhr ich die 5 technisch anspruchvollen Trails. Es gab viele rutschige Steine, glatte Wurzeln und sehr viel Schlamm – eigentlich genau das was ich mag doch mein Selbstvertrauen hatte ich wohl Zuhause gelassen. Stage 1 war flach und zum Einstieg ins Rennen angenehm. Stage 2 war gute 20 Minuten lang und begann mit ruschigen Steinen und ging dann mit schlüpfrigen Schlamm weiter. Teilweise war es steil was das ganze nicht vereinfachte. Stage 3 war die kürzeste Stage aber ebenfalls ziemlich anspruchsvoll. Stage 4 war wieder etwas länger und praktisch von oben bis unten schmal am Abhang. Nach dem ich mich traute etwas die Bremse los zu lassen wurde es plötzlich steil, steinig, schmal und wurzelig – kurzer Herzstillstand gab es gratis – wärend ich versuchte alles unter Kontrolle zu bekommen😅. Zu Stage 5 gab es dann einen langen Transfer mit  einem kurzen schiebe/ trage Stück. Der Anfang von Stage 5 war flowig und ich fragte mich was die anderen mit “ 5 ist heftig “ gemeint hatten. Kurz darauf stand ich im halb dunklen Wald und fragte mich wie zur Hölle ich den Berg wieder runter kommen sollte. Ein Schild mit der Aufschrift “ Danger“ warnte vor einer ultra kurzen, steilen Steinpassage – im Normalfall kurz anschauen und probiern – doch ausser dem fehlenden Mumm, vielen Flüchen, ärgerte ich mich über mich selbst und schob!!! Alter ( bitte entschuldigt dieses Wort) ich hätte am liebsten den Kopf in den Schlamm gesteckt. So gings dann auch weiter… Die schräghengenden Schlammkurven eierte ich halb auf dem Fahrrad mich befindend halb im Schlamm steckend nach unten. Zurück am Auto war ich kurz davor nach Hause zu fahren  oder die Flasche Rotwein ( ein Geschenk der Region) sofort hinunter zu kippen- Kampfgeist ade. Dank Laura und Moni die mich mit lieben Worten wieder aufbauten, beschloss ich zu kämpfen und das Rennen am Sonntag zu fahren ( ohne Rotwein😆). Sonntag schien dann die Sonne, was an der Strecke jedoch nicht viel verändern sollte. Völlig ruhig ohne jegliche Nervosität ( was ziemlich untypisch für mich ist) ging ich an den Start. Stage 1 war ok – Schneckentempo🐌 halt. Stage 2 kam ich gut runter, hatte jedoch ein Abstecher in die Botanik und – ich traute meinen Augen kaum – einen bockigen Esel auf der Strecke!!!😂. Stage 3 war ich gefühlt noch langsamer unterwegs als davor , was mir bestätigte wurde als mich dort zum 3. Mal am Tag eine Fahrerin überholte – Jackpot dachte ich…. Stage 4 und 5 waren ganz passabel aber dennoch nicht in gewohnter Manier. Ich kam sturzfrei durch was mir bei den Streckenbedingungen zeigt das ich definitiv zu langsam und zu vorsichtig war. Immerhin bin ich fertig gefahren und konnte mir ganz knapp den 5. Rang noch sichern. Mit 10 Minuten Rückstand zu Platz 1 aber definitiv ein Rennen zum abhaken unter „Erfahrung gesammelt“.

Jetzt noch die Trailtrophy in Lenzerheide und das Wochenende drauf gehts endlich nach Finale Ligure 🙌🏻

Laur & ich auf Stage 4

Laur & ich auf Stage 4

Podium Elite Women

Podium Elite Women

Esel auf Stage 2

Esel auf Stage 2

Podium. 1 Kerstin Kögler, 2 Brigitt Braumann, 3 Sandra Börner

Hell Yeah 3. Platz Trek Bike Attack

so etwas spät aber lieber spät als garnicht 😉  Mein Bruder schwärmte mir die Ohren voll von der Bike Attack und da kein Enduro Europacup an dem Wochenende war beschloss ich kurzerhand mich an zu melden.Erstes Marathon Downhill Rennen (ca. 16km und knapp 2000 tiefenmeter), erstes Mal Trek Bike Attack.  Da ich Freitag arbeiten musste kam ich nur zu einer Trainingsfahrt Freitagabend. Auf dem Geröll am Start ging es nahezu geradeaus. Nach dem ich meine Aufzeichnung auf meiner Garminuhr ausgewertet hab kam ich am Sonntag auf 81 km/h !!!! – da wurde mir im nachhinein doch etwas mulmig 🙈 Nach dem Highspeed Stück gings flach über einen technischen kurzen Singeltrail, bevor es die Primline im Bikepark Lenzerheide hinunter ging. Die Primline hatte viel Sprünge die im normalen Bikeparktag echt spass machen aber fürs Rennen war es doch etwas gefährlich, da man mit zu viel Speed drüber schoss und ziemlich weit flog – Samstag hatte ich zwei Herzstillstände in der Luft 😅 .Samstag war neben kurzem Training die Quali. Bei der Quali wird nach Kanton bzw. Länder im 30 Sekunden takt gestartet, das heisst Männer und Frauen gemischt. Bei der Quali entscheidet sicher wer in welchem Startblock startet. Ausserdem ging die Quali nur bis zur Talstation Lenzerheide. In der Quali kam ich auf Platz 8. Etwas unschlüssig ob ich das Rennen nun toll oder eher unter „ok ich habs mal gemacht “ abhacken soll ging der Samstag zu Ende. Sonntag wurde es dann ernst und seit langem stand ich wieder einmal an einem Massenstart. Ultra nervös wartete ich auf den Startschuss. Peng, Startschuss und los. Nervosität weg, Gas an. Ich reihte mich nach dem Start an 7 Stelle ein. Oben in der Geröllhalde hörte ich ein Sturtz knapp an meinem Hinterrad vorbei. Im oberen Teil fuhr ich gleich an zwei Fahrerinnen vorbei die vom Defekteteufel erwischt wurden. An der Talstation standen dann meine Eltern und mein Freund und jeder hatte etwas zu tun😁 Fullface entgegennehmen, Halbschale reichen dann noch die Brille. Wechsel hat ohne grossen Zeitverlust geklappt – Danke 😀! Von der Talstation aus ging es hinunter auf Churwalden. Doch von runter spürte ich nicht viel ausser meiner brennenden Lunge. Immer wieder hatte es knackige Anstiege wo die Beine immer schwerer wurden. Dank dem Training von Cpsports holte ich aber schon bald Platz 4 und 3 ein – ALTER PLATZ 3!!! Als ich das zwischen “ oh gott meine Beine und “ Sauerstoffzelt träumen“ begriff sah ich sogar noch Platz 2. Meine Lunge brannte und ich beschloss gleichmässig weiter zu fahren um mein Podiumsplatz nicht wieder zu verlieren – mehr ging einfach nicht. Nach dem letzten Anstieg ( der nicht enden wollte) drehte ich mich noch einmal um bevor ich die Wiese hinunter ins Ziel schoss – nochmal vollgass!! PLATZ 3 an der Trek Bike Attack hinter Kerstin Kögler und Birgitt Braumann wie geil ist das denn bitte?!?! Vorallem habe ich mit einem Podium nach der Quali überhaupt nicht gerechnet! Ich war völlig kaput aber zufrieden mit meiner Leistung 😃😃

Nach ein paar Rennfreien Wochenenden gehts Anfang September nach Paganella zum 4. Lauf der European Enduro Serie.

81 km/h !!!

81 km/h !!!

Podium. 1 Kerstin Kögler, 2 Brigitt Braumann, 3 Sandra Börner

Podium. 1 Kerstin Kögler, 2 Brigitt Braumann, 3 Sandra Börner

 

Campagneshower - endlich aufm Podium

Endlich auf dem Treppchen !!

Seit langem freute ich mich auf die technischen, langen und mega spassigen Trails am Reschenpass. Letztes Wochenende wars dann endlich soweit. Der dritte Stop der European Enduro Serie gastierte in Reschen und es galt schnellst möglich die 3- Länder- Endurotrails zu fahren. Samstag zum Training war das Wetter schön, aber für den Nachmittag war Regen voraus gesagt ( wir kamen ohne Regen durchs training, andere hat es mehrmal verregnet 😆). Begonnen haben wir mit Stage 6. Der „Haideralm- Trail“ war mit kapp 12 minütiger Stagezeit die Längste. Der naturbelassene Trail war übersäht mit Wurzeln die auch im Trockenen teilweise rutschig sind. Nach der zweiten Abfahrt hatte ich meinen Flow und extrem viel Spass. Nach Stage 6 machten wir uns auf den Weg zu Stage 1-5.  Stage 1 war etwas länger als letztes Jahr und war ebenso naturbelassen wie alle anderen Stages auch. Die frischen Wurzeln waren rutschig – dachte ich – aber Sonntag war es dann wirklich rutschig. Ende Stage 1 gab es dann ein etwas unschönes Hinderniss mit einer kleinen Holzbrücke mit Längsstämmen ( es fühlte sich an wie eine Eisscholle) über die ich wie eine Schnecke drüber kroch. Nach 1 kam der einzige Tretttransfer zu Stage 2. Der Transfer hatte eine angenehme Steigung und das wunderschöne Panorama lies das Renngeschehen für einen kurzen Moment in den Hintergrund verschwinden. Stage 2 war teilweise neu. Nach einem leicht ansteigendem Start galt es die Northshorebrücke zu treffen, die über ein kleinen Sumpf führte. Danach ging es über ein Wiesenstück in den Wald. Nach dem neuen Waldstück gings über unzählige Wurzeln pedalierend an einem kleinen See vorbei bis man ziemlich kaput über mehrere Wurzelfelder ins Ziel geschüttelt wurde. Von 2 zu 3 musste man sein geliebtes Bike ein ziemlich steiles Stück hochschieben, das war echt hard. Stage 3 ging fast nur bergab war aber weniger Wurzelig. Eine Mischung aus Highspeed, sandiglosem Untergrund und schmalen zugewachsensen Wiesenabschnitten führten uns zur Mutzkopfbahn. Dort wartete dann ein Verpflegungsposten auf uns – das ist immer super!! Stage 4 war kurz aber such super schnell. Ein kurzer aber knackiger Anstieg lies mich kurz vom Bike hüpfen, weil ich es nicht hoch schaffte. Danach gings rasant über steinige Abschnitte richtung Tal. Zu Stage 5 gab es einen kurzen Transfer zur Bahn und anschliessen ging es über eine wunderschöne Hochebene über die Grenze nach Italien. Stage 5 war anfangs schnell und steinig. Danach gings ein Stück auf dem neuen 3- Länder- Endurotrail ( der teilweise rutschig war) hinunter bis zum Reschensee. Zu Stage 6 fuhren wir dann am See entlang bis zur Haideralm Bahn und am Ende von Stage 6 gings auf der anderen Seeseite zurück zum Start/ Zielgelände. Am Sonntag war ich auf Stage 1 noch etwas träge doch danach liefs super und ich bin froh endlich auf dem Treppchen gelandet zu sein. Platz 3 (Stagezeit 48 Minuten) und einem Rückstand von 19 Sekunden bin ich durch aus zufrieden. Jetzt heisst es erstmal erholen und in einer Woche gehts dann zum ersten Mal zur Trek Bike Attack.

 

Campagneshower - endlich aufm Podium

Campagneshower – endlich aufm Podium

Podium SSES #4 Samerberg

Gefühlt als Grillhähnchen Teil zwei… SSES #4

Nach dem Laura (Konikowski) mir erzählte wie toll das Rennen in Samerberg die vergangenen Jahre war entschied ich mich  spontan nach Samerberg an die Specialized Sram Enduro Series zu fahren. Laura holte mich Freitag nach der Arbeit ab und so fuhren wir ganz ohne die Jungs mit einem kurzen Shoppingstop in Innsbruck ans Rennen. In Samerberg angekommen campierten wir im Fahrerlager. Bei heftigen Sturmböhen versuchten wir etwas schlaf zu finden um dann Samstag fit ins Training starten zu können. Samstag war das Wetter traumhaft schön, allerdings für mich definitiv zu heiss zum Biken…. Egal die Stages mussten besichtigt werden. Los gings mit Stage 1 im Bikepark. Sie war mit 2,3 Kilometern die längste Stage und meiner Meinung nach auch die Beste. Die Mischung aus natürlichen und gebauten Elementen war gelungen. Zu Stage 2 mussten wir einige Kilometer zurück legen und auch etwas suchen denn die Beschilderung war etwas sparsam. Zu beginn fehlten an den Kreuzungen teilweise die Anschrift „zu Stage 2/ Stage 3 “ oder ähnliches. Nach dem Start folgte nach einer Schotterkurve ein Singeltrail mit anschliessendem Forstweg und dann kam eine spassige aber leider extrem kurze Singeltrailpassage mit einigen Spitzkehren und rutschigen Wurzeln. Mit knapp 600 m war Stage 2 zu Ende bevor sie überhaupt richtig angefangen hatte… Zu Stage 3 ging es im der prallen Mittagssonne den Berghoch bevor der erlösende Schatten im Wald kam. Stage 3 war 2,1 Kilometer lang  und hätte auch einiges zu bieten gehabt, wenn sie ordentlich abgeflattert worden wäre. Am Start gings über einige Wurzeln bevor Mann und Frau dank grosszügiger Sparabflatterung logischerweise den sanften Weg über die Waldstrasse nahm anstatt über den wunderschön vorhanden Wurzelteppich sich schütteln zu lassen – warum das so abgeflattert wurde frage ich mich noch immer !! Anschliessend folgten ein kurzer Upill und eine Tretpassage die wie ein altes Bachbett aussah und sich auch so anfühlte. Zum Schluss kam noch ein Weg der ziemlich cool war mit grossen Steinen irgendwie wieder Bachbett ähnlich aber spassig. Irgendwo in Stage 3 gings noch aus dem Wald raus über eine Wiese oder wahlweise auch über einen Feldweg – Abflatterung oder Fähnchen fehlten, so dass der Fahrer sich seinen Weg über die grosse Lichtung selbst aussuchen konnte. Nach Stage 3 kam ein ewiger Uphill zu Stage 4. Der Transfer war steil ( mit Endurobike teilweise unfahrbar) und heisser Teer in heisser Mittagssonne brachten mich erneut zum Feeling eines Grillhähnchens… Nach dem Ultratransfer kam dann die Ultrastage wo die Meinungen nicht weiter voneinander entfernt sein konnten. Den ziemlich schnellen, teilweise unberechenbar rutschigen, steinigen mit losen Riesensteinen belegten Weg eierte ich mehr oder weniger hinunter. Unterwegs traf ich auf reichlich abgeflatterte  Naturmaterialien wie alte Weihnachtsbäume, Stämme oder Steinbrocken. Nach stirnrunzeln und wenig begeisterung gings noch zur letzten Stage. Stage 5 war ca 1 Kilometer lang und war glaube ich auch mal ein Fluss gewesen. Los gings schnell mit normalem Waldboden und ein paar gesteckten Schikanen ( im Rennen waren die dann plötzlich dann doch wieder nicht da. Anschliessen schoss man in das besagte Bachbett und wurde dann wenn man Glück hatte gut durchgeschüttelt am Ende von Stage 5 ausgespuckt. Den regulären Transfer zurück ins Ziel sparten wir uns und fuhren direkt zum Fahrerlager zurück. Dort angekommen hiess es essen, Rad checken und 4 Stunden garen bis zum Prolog. Der war mit einer Siegerzeit bei uns Mädels von 1.16 Minuten kurz und doch kam so ziemlich jeder mit rotem Kopf im Ziel an. Meins war der Prolog mit den Bikeparkkurven nicht aber mit Tretpassage und Bikeparkanteil sicher eines Prologes würdig. Nach so einem heissen Tag freute ich mich wie schon lange nicht mehr auf eine Dusche. Sparsam ausgeschildert ( ein enziges Schild „Duschen“ verursachten eine Samerbergrundfahrt mit ziemlich vielen Flüchen…Dank einer netten Frau fanden wir den Weg ins nächste Dorf wo auch die Duschen auf uns warten sollten. Voller Freude, endlich die Duschen gefunden zu haben,  kamen wir an der Sporthalle an und standen vor verschlossenen Türen – erneute Flüche!!! Schlussendlich gab es eine Katzenwäsche am Naturschwimmbad in Samerberg – die Anwohner freuten sich sicher über die zahlreich erschiehnen Biker die sich mit ihren Duschgels und Shampoos am Naturbad wuschen – ICH DENKE NICHT!!?? Nach einigen Beschwerden wurde Stage 4 im Rennen nicht gewertet der Transfer musste aber trotzdem absolviert werden.  Pünklich um 10 moderiert Uwe Buchholz – er macht das super und ich wünsche ihn mir als Sprecher der EES – unseren Start und schon gings los. Bereits an Stage 1 angekommen war ich ziemlich verschwitzt und reduzierte unten angekommen mein Gepäck auf Trinkflasche und Schlauch ans Rad geklebt. Gemeinsam mit Moni fuhr ich bis Stage 2 wo sie dann nochmal ein Zahn zulegte und mir davon fuhr. Stage 1,2 und 3 liefen ganz gut – wie so oft bei mir etwas verhalten aber ohne Sturz. Zu Stage 4 war es heiss aber ich konnte relativ viel fahren. Mega gut fand ich das am Ende von Stage 4 ein Kontrolltrupp sass die alle Fahrer aufschrieben die korrekt fuhren👍🏻 ! Nach Stage 5 die ebenso verhalten aber gut lief pedalierte ich zügig zurück um rechtzeitig im Ziel an zu kommen. Glücklich heil angekommen zu sein, eine kalte Dusche unter dem Gartenschlauch und ein kühles Apfelsaftschorle später wartete ich gespannt auf die anderen Mädels. Am Ende landete ich mit 46 sekunden Rückstand auf die Siegerin auf dem 4. Platz – der 3. dieses Jahr 😅

jetzt freu ich mich auf den 3 Lauf der European Enduro Serie auf den wunderschönen 3 – Länder – Enduro – Trails 😀

Podium SSES #4 Samerberg

Podium SSES #4 Samerberg