Aus dem Leben eines Guides….

Nach nun guten 5 Monaten in Finale habe ich schon einiges erlebt. Das Guiden ist zum täglich Brot verdienen geworden, bei der ich trotzdem vergesse welcher Wochentag es ist und die Dame in der Eisdiele mich mit Namen anspricht :-D.

Zum Glück sind gröbere Verletzungen auf menschlicher Seite weniger der Fall – zumindest in meinen Gruppen wurde ich bisher einigermaßen verschont. Mein Bike leidet immer wieder mal an kleineren Wehwehchen wie Bremsbelagschwund ( da wäre ich doch froh um ein Bremsbelagsponsor…) und kürzlich hat es auch einer Felge das Leben gekostet, was nicht so angenehm war – Danke an ACROS für den schnellen Ersatz!! Ansonsten leistet mein Feuuervogel – ein Pivot Firebird – sehr treue Dienste.

Mein Tag beginnt gegen 8.00Uhr morgens, wenn ich noch etwas verschlafen bei Finale Freeride aufkreuze. Mehr oder weniger entspannt warte ich jeweils auf meine Gruppe. Am Besten Startet mein Tag (NICHT) wenn mich am Morgen während der Begrüssung das männliche Geschlecht etwas geschockt ansieht und seine Mimik mich erahnen lässt das er angst um einen schnellen und spassigen Trailtag hat, weil ihn eine halbe portion Frau guiden wird… ( Diese Rasse der Herren der Schöpfung kommen dann meist nach den ersten Trailmetern auf die Welt. Auch gut war die Antwort eines Kunden, als der Fahrer gefragt hat ob alle Teilnehmer im Auto waren: “ Der Guide fehlt“ , mit meiner lächelnden Antwort “ Danke, ich bin euer Guide“ hatte er seiner Gesichtsentgleisung zu entnehmen nicht gerechnet 😀 !! Zum Glück sind das Ausnahmen und die Tage verlaufen meist friedlich oder sogar äusserst spassig —>

Crazy Belgium & Dutch Guys #trailhunters.be

Riding Castel Vecchio at Wildenduro Tour with the Group

Fast and funny Frenchies – it was a pleasure with you !! #ohputaine

Best vehicle to shuttle and one of the best drivers

Riding the mensdownhill with his amazing few is always nice

 

 

Ankunft im Paradies

Von einem ziemlich voll gepackten Auto, einer windigen Woche in Finale und einem anstrengenden Schneerennen in den Bergen… Bilder sagen mehr als 1000 Worte seht selbst 🙂 :

Abfahrt – voll bis unters Dach

Tetris für Fortgeschrittene 😀

Nach meiner Ankunft und dem ersten Tag mit weniger Wind habe ich es nach unendlich vielen Shuttletagen im vergangenen Jahr endlich geschafft eine kleine MTB-Tour zu fahren. Thanks to Mark for Trail-Sightseeing 🙂

Finale Ligure

Exploring my new Home

Geburtstagsausfahrt am Meer mit Sonne im Januar 🙂

Das erste Rennen 2017: Bike 2 Hell – Snowdownill mit Le- Mans- Start in Prato Nevoso. Die erste Trainingsabfahrt war echt spassig. Bei der zweiten Abfahrt war der Schnee dann schon ziemlich zerwühlt und es war echt schwer auf dem Bike zu bleiben. Wir 4 Frauen wurden am Start ins Herrenfeld gemischt doch mussten wir zum Glück nur einmal Starten. Bei den Herren galt das Ausscheidungsverfahren ( die ersten 10 von jedem Startblock kamen weiter). Nach dem sicher nicht nur mir fast der Hintern am Sessellift festgefroren war heizte die Stimmung am Start uns Fahrer wieder ein. 30 Sekunden bis zum Start, 10, 5 und los – der erste Startblock mit 30 Fahrern rannte zu ihren Rädern. Ich sprang aufs Bike, fuhr los, wollte bremsen – waren eingefroren – Überschlag – unsanfte Landung trotz Schnee. Ich entschloss mich zu rennen. Und so rannte ich wie eine Irre mit dem Bike in der Hand den Berg hinab. An etwas steileren Stellen versuchte ich immer wieder zu fahren doch ich kam nie besonders weit- den anderen erging es nicht viel besser. Ich kam rennend und total fertig im Ziel an war aber happy und es hat spass gemacht !!

Vielen Dank an den Support meiner italienischen Freunde und diesen wundervollen, anstrengenden, lustigen Abend 🙂

Winnersmile 

Goldmedal 😉

Noch 5 Tage und das Abenteuer geht los…

2016 war toll und dank Ghost hatte ich auch eine flotte Rennsemmel die mich treu durch die Saison begleitet hat! Nochmal viele Dank für eure Unterstützung und natürlich auch an all die anderen Sponsoren !! Danke Ghost Bikes, Sionyx, Dirtlej, Bliss Protection, Frank Visuals und CP Sports.

2017 bin ich mega Happy das ich alte und neue Sponsoren mit an Board haben werde. Hammer Bikes kommen aus den USA von Pivot. Alle benötigten Komponenten bekomme ich vom deutschen Hersteller Acros. Beim Grip greife ich auf alt bewährtes zurück – MAXXIS Fahrradreifen. Helme und Brillen kommen dieses Jahr von Smith. The Ultimate Bikeshop in Finale stattet mich mit ION Kleidung aus und auch sonst fühle ich mich dort mit jedem Anliegen willkommen. Bei Regen, Schlamm und Unwetter hilft mir mein Dirtsuit trocken durch den Tag zu kommen und der Mudhugger ist das passende pendant für mein Bike. Sionyx hält weiter fröhlich bunt mein Kopf und meine Füsse warm. Last but not least kommen fast alle Fotos von Frank Visuals und für Trainingsfragen steht mir CP Sports zur verfügung.

Meinen „normalen“ Job als Erzieherin hatte ich Anfang Januar 2016 befristet für ein Jahr. Nach vielen guiding Tagen bei Finale Freeride im vergangen Jahr stand für mich dann die Entscheidung fest: „Tschüss normaler Job, hallo Abenteuer“. Meine Chefin war echt cool und tolerant gegenüber meinen Standarturlaubsanträgen “ kann ich bitte Freitag frei haben, ich muss Radfahren „. Sie nahm’s mit humor und war froh wenn ich montags wieder heil auf der Matte stand. Doch für mich war es ein nicht lebenserfüllender Job. Ich dachte es kann doch nicht das Leben sein von Montag bis Freitag nur zu arbeiten um die Miete zu bezahlen und um endlich Wochenende zu haben ?! Also fragte ich bei Finale Freeride nach einem Job. Und so kam es das ich ab Februar im Paradise leben werde, als Guide die Kunden durch den Wald scheuche ( es ist wie mit den Kinder, sie wollen Spass und gutes Essen und ich muss zählen das alle immer da sind 😀 ) und zur Abwechslung und Unterstützung im Büro bei den Reservationen aushelfe. Das wird mein neuer „normaler“ Job 🙂

Pivot Cycles                                                                                                                                       Photo by Frank Visuals

Smith                                                                                                                                                  Photo by Frank Visuals

Pivot Switchblade, Sionyx                                                                                                               Photo by Frank Visuals

on Top of Paradise – Nato Base                                                                                                Photo Privat Aug`16

Enduro Worldseries Finale Ligure 2016

Das letzte Rennen der Saison war auch das härteste, doch da es im Paradise und meiner zweiten Heimat statt fand war es auch besonders schön! Mit guten 3000 Höhenmeter, 3250 Tiefenmeter, 7 Stages und 100 Kilometer würde das kein Zuckerschlecken am Wochenende werden. Nachdem ich bis Freitagnachmittag arbeiten musste ging es für mich via fast Blindflug ans Rennen. Stage 1 „Poste“ war ein alter Trail der für die EWS wieder neu hergerichtet wurde. Lang, ruppig, teils steil mit ein paar Switchbacks lies nichts an Erholung zu. Stage 2 war mir dann bekannt, da der Trail im normalen Shuttlealltag gefahren wird. “ Cavatappi“ oder „Corkscrew“ wird seinem Namen definitiv gerecht und zieht sich wie ein Korkenzieher durch den ligurischen Wald. Stage 3 „Cronmagnon“ wurde von Ivo dem Herrn der Trailshaper in Finale mit viel Liebe gebaut. Sandig und technisch war der Trail die letzte Herausforderung am ersten Tag. Ich kam völlig am Ende ins Ziel, war aber froh alles heil und ohne grosse Patzer überlebt zu haben – aus der Transferschnecke wurde auch eine Stageschnecke 😉

Tag 2 nahm ich dann doch in Angriff auch wenn ich nicht genau wusste wie ich es bis ins Ziel schaffen sollte, weil mein Körper sich wie 100 anfühlte. Ich schaffte es rechtzeitig zu Stage 4 “ Crestino“ den ich zum Glück kannte. Viel treten konnte ich nicht mehr, sodass ich kurz vor dem Ziel noch von Franzi eingeholt wurde. Stage 5 “ Rocche Gianche“ sah am Start echt heftig aus und ich hatte mächtig die Hosen voll. Es ging erstaunlich gut über den technisch, steinigen Anfang. Nach einem kräftezährenden Uphill schlängelte sich Stage 5 in staubigen Kurven ins Ziel. Stage 6 „Andrassa“ war ziemlich Flach, mit viel Wiesenanteil und Crosscountry lastig. Ich genoss den Trail (es war Landschaftlich echt schön) und kurbelte eher raceuntypisch ins Ziel. Dank den Gehrig Twins und Ines die mir gut zugeredet haben und mich mit noch mehr Essen versorgten schafft ich es zum Downhillman. Stage 7 ist fast schon Tradition. Der „Männerdownhill“ fordert nochmal komplette Konzentration und für das wunderschöne Panorama blieb keine Zeit. Die italienischen Fans gaben zum Schluss nochmal alles und feuerten auch die langsamsten Fahrer mit viel Enthusiasmus ins Ziel. Ich zerlegte mich zum Schluss fast zweimal doch schafft es irgendwie ich zu fangen – zum Glück!! Platz 36 von 39 gewerteten Fahrerinnen ist nicht gerade heldenhaft und  noch weniger schnell doch ich hatte spass und war froh dass ich meine bevorstehende Urlaubswoche im Paradise so richtig geniessen konnte 🙂

Mein Dank geht hier an meine Familie, meine Sponsoren und meinen Arbeitgeber ohne die alle die Saison nicht möglich gewesen wäre. Jetzt bin ich erstmal froh ein wenig zur Ruhe zu kommen und die Offseason zu geniessen.

Stage 5 "Rocche Gianche" Photo: Joschi

Stage 5 „Rocche Gianche“ Photo: Joschi

Stage 1 "Poste" Photo: Joschi

Stage 1 „Poste“ Photo: Joschi

Stage 3 "Cromangnon" Photo: Mama <3

Stage 3 „Cromangnon“ Photo: Mama <3

Stage 4 "Crestino" Photo: Italia Grazie ;-)

Stage 4 „Crestino“ Photo: Italia Grazie 😉

Trailtrophy Kronplatz 2016

Es war wieder so weit das zweit letzte Rennen der Saison stand vor der Tür. Donnerstag Abend fuhr ich nach der Arbeit ins Südtirol. In Kronplatz oder genauer in Bruneck sollte das Finale der Trailtrophy 2016 statt finden. Das Wetter wurde nicht gerade rosig vorausgesagt doch der Freitag blieb zumindest bis am Abend trocken. Freitag nachmittag mussten 3 Stages gefahren werden – ohne Lift, pedalierend. Stage 1 und 3 waren ziemlich tretllästig. Ich schickte Maik voraus um den Weg besser zu sehen 😀 Danke dir !! Stage 2 war echt schnell doch durch den staubigen Untergrund etwas rutschig aber auch das war kein Problem. Am Ende von Tag 1 lag ich auf dem 2. Zwischenrang und beschloss Samstag und Sonntag Zeit gut zu machen um zum einen das Rennen in Kronplatz zu gewinnen und zum anderen fuhr ich um den Sieg der Gesamtwertung und einer wunderschönen Fox Federgabel die es als Preis zu gewinnen gab. In der Nacht auf Samstag hatte ich dann bedenken in meinem Caddy weggeschwemmt zu werden, da es aus Kübeln goss. Leichter Nieselregen begleitete uns in den frühen Morgenstunden. Samstag wuchs unser Zug um Alexa und Claire und es hat extremen Spass gemacht!! Stage 4 führte durch oder über den Hauswald in Bruneck. Ich fuhr etwas vorsichtig, da ich nicht sicher war wie rutschig es sein würde. Den restlichen Tag gab es kaum noch ein Transfer zu pedalieren doch die Stages stellten sich tretintensiv heraus wenn man Zeit gutmachen wollte. Stage 5 bestand aus vielen Kurven und Anliegern und raubte mir förmlich den Atem. Stage 6 war echt cool. Etwas geistesabwesend klebte ich im Highspeed Stück mit Sufen und Wurzeln an Maiks Hinterrad und versuchte dann ihm weiter am Herrensteig zu folgen. Stage 7 war dann im unteren Teil vom Herrensteig – treten und Anlieger geballer. Stage 8 war ein naturbelassener, wurzliger Singeltrail, der durch den Regen etwas schmierig wurde. Tag 2- ein Vorsprung von 19 Sekunden raus gefahren und super happy. Tag 3 war ebenfalls wieder trocken – kühl aber trocken. Stage 9,10 und 11 gingen mehrheitlich bergab doch wie immer gab es einige Tretpassagen. Ich war froh am Ende heil zu sein und super happy mit der schnellste Zeit der Frauen an diesem Wochenende. Endlich Platz 1 bei der letzten Trailtrophy des Jahres und ein 2. Platz in der Gesamtwertung. Danke für die tolle Organisation, die abwechslungsreichen Stages und die entspannte Atmosphäre.

Podium TT Kronplatz 2016

Podium TT Kronplatz 2016

enduro helveti `cup Chauxmont

Braaap 😉 Samstag ging es für mich nach Chauxmont am Neuchateler See. Das Rennen gehört zur Schweizer Enduroserie und war wie auch schon in Delemont einfach mega gut !! Die Stages waren technisch wie konditionell anspruchsvoll und liessen so ziemlich jedes Bikerherz höher schlagen. Zu Stage 1 ging es erstmal gute 700 Höhenmeter nach oben – pedalierend. Bereits um 9.00 Uhr war es extrem warm was die ganze Sache ziemlich schweißtreibend machte. Und Schlussendlich wurde Stage 1 nicht gewertet, da sich zu viele Fahrer ziemlich lange verfahren hatten und die Streckenabsperrung ziemlich irreführend war. Stage 2 war war dann killer. Ein schmaler, lockerer Waldbodensingeltrail der zudem noch echt steil war forderte einiges an fahrtechnischem Können. Doch das war nicht alles… Kurz vor Ende der Stage kam ein Uphill von ca 100 Meter. Nach dem es mit einem Puls von weit über 170 in noch steileres Gelände ging galt es Ruhe zu bewahre, zu Atmen und auf dem Bike zu bleiben. Ein kurzer Transfer zu Stage 3 folgte. Irgendwie muss ich mich wiederholen denn auch Stage 3, 4 und 5  waren einfach cool – flow, Steine, Spitzkehren – alles war dabei. In Stage 3 oder 4 gab es sogar eine Laufpassage :-D. Es ging eine Treppe hoch, was mich irgendwie an ein Cyclocross Rennen erinnerte und ich trotz Schnappatmung schmunzeln musste ( ok im Ziel konnte ich darüber lachen, im Rennen fluchte ich mal wieder 😉 ). Nach Stage 5 gab es dann einen Zwischenstand nach dem es dann die letzte und längste Stage zu fahren galt. Der Schnellste fuhr zu erst und die anderen Fahrer folgten in dem Zeitabstand den man zum Vordermann hatte. Ich war zuerst etwas unsicher wie das werden würde doch es war ziemlich spassig gemeinsam mit anderen knapp 4 Kilometer lange Stage hinab zu schiessen. Ich fuhr als zweitschnellste Frau in die letzte Stage und war mega happy am Ende endlich wieder mal auf dem Podium stehen zu dürfen !! 2. Platz hinter Camille der Rakete – Gratulation zum Sieg 🙂 Die Organisatoren haben tolle Arbeit geleistet, so dass der Ablauf reibungslos verlief. Die Stages waren hammer –  2200 Tiefenmeter, knapp 14 Km Stages und einer Stagezeit um die 30 Minuten kann sich durch aus sehen lassen. Und auch für das leibliche Wohl wurde hervorragend gesorgt. Es gab zwei Verpflegungszonen während des Rennens und einen guten Risotto zum Abendessen. Danke dafür 🙂

Podium Damen

Podium Damen

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Danke fürs Knipsen

Trek Bikeattack 2016

So lieber spät als gar nicht schaff ich es doch noch mein Rennbericht von der Bikeattack in der Lenzerheide zu schreiben. Nach dem ich letztes Jahr den Sprung aufs Podium geschafft habe wollte ich dieses Jahr wieder angreifen. Ich musste Freitag noch ein paar Stunden arbeiten so das ich nur einen gemütlichen Trainingsrun schaffte. Samstag fuhr ich dann mit den Jungs hoch aufs Rothorn. Der Start führte über ein ausgedehntes Steinfeld mit ziemlich spitzen Steinen. Nach dem ersten Steinmassaker waren bereits zwei von uns mit dem Flicken der Reifen beschäftigt und auch ich wurde von den scharfen Steinen nicht verschont und schnitt mir meinen neuen Reifen  kurz vor der Galerie auf. Dank einem Stück Karton konnte ich zumindest noch bis nach Churwalden fahren und mein Trainingslauf beenden. Der untere Teil der Strecke war neu und führte von der Mittelstation etwas weiter rechts über ein Wiesenslalom so dass uns ein ziemlich atemraubender Uphill erspart wurde. Doch es gab noch genug zu pedalieren. Ab Parpan war es wieder die alte Strecke. Die Quali startete von der Mittelstation und endete in Churwalden unten. Mein Qualilauf beendete ich auf dem 6 Zwischenrang. Da ich letztes Jahr 3. war hatte ich meinen Startplatz in den vordersten Reihen sicher und konnte am Sonntag ausschlafen. Ich war froh nur einmal an diesem Wochenende durch das Steinmassaker fahren zu müssen – die hohe Geschwindigkeit  und die Spitzensteine im oberen Teil waren nicht gerade meine Freunde. Sonntag also dann ging es gegen halb 12 zum Rothorn hoch – ultranervös wartete ich auf den Startschuss. Pünktlich 12.30 Uhr ging es dann los. Ich startete etwas zurückhalten so das ich beinahe von den hinteren Fahrerinnen überrollt wurde. Es ging alles gut und ich hing schon bald an Andreas ( später 2. ) Hinterrad. Sie fuhr ein gutes Tempo jedoch etwas zu langsam für mich. Doch ich wusste das sie im treten um einiges Stärker war als ich und so riskierte ich keinen Defekt oder gar Sturz und blieb im Windschatten. Dieses Jahr war alles anders. Ab der Galerie war ich letztes Jahr alleine unterwegs. Dieses Jahr kämpfte ich hart mit Alba um den letzten Podiumsplatz. Am Anstieg in Parpan überholte ich sie doch das war wohl zu früh – oder zu viel des Guten. Nach knapp 20 Minuten Rennzeit und einen Puls im Jenseits setzte mein Asthma ein. Alba überholte mich wieder. Ich gab alles was Beine so hergeben können wenn sie kaum Sauerstoff bekommen ( nicht besonders viel) doch ich kam nicht mehr an sie ran. Ich kämpfte mich ins Ziel und war auch über eine weiter Holzmedalie happy. Das Rennen war eine echte Gaudi und obwohl ich gesagt habe ich werde nicht mehr fahren wird es wohl nächstes Jahr wieder ein Start für mich geben. Die Atmosphäre ist einfach mega 🙂

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IXS Swiss Downhillcup am Wierihorn (SUI)

Wie so oft dieses Jahr entschied ich mich spontan für ein weiteres Rennwochenende. Freitag musste ich noch arbeiten so das es nicht zu einem Trackwalk reichte. Zum Glück kannte ich die Strecke noch von früher so dass ich Samstag gleich mit einem lockeren Trainingsrun begann. Die Strecke war schnell, hatte einige Sprünge und noch mehr Anlieger. Im unteren Drittel teilte sich die Strecke – “ der Wolf“ oder “ Chickenline“ konnten gewählt werden. Ich kam ganz gut klar mit der Strecke doch wurde ich auch gut durchgeschüttelt auf meinem Enduro. Samstag war es zum Glück trocken – es regnete zwar kurz aber das war nicht entscheidend für den Zustand der Strecke. Mein Qualilauf beendete ich auf einem 4. Zwischenrang und war damit zufrieden. Für Sonntag wollte ich dann “ den Wolf“ in Angriff nehmen. Doch bereits am Abend begann es stark zu Regnen. Sonntag morgen war der Himmel jedoch wieder blau. Motiviert aber doch noch etwas müde gings zum ersten Training. Nach knapp 200 Metern musste ich jedoch feststellen das aus dem Wierihorn ein Schmierihorn wurde. Die Strecke war ziemlich rutschig geworden und ich detonierte morgens halb 10  in den guten Schweizer Boden, der doch relativ hart war jedoch wirksamer als jeder Kaffee ist. Ich sortierte mich erstmal neu bevor ich weiter fuhr. Die Sonne gab zum Glück vollgas und so trocknete es zum Rennlauf fast komplett ab. Ich nahm wie vorgenommen “ den Wolf“ und keine “ Chickenline“ doch im Ziel war ich trotzdem eine Sekunde langsamer als Samstag. Alle wurden schneller Frau Börner schafft es langsamer zu sein trotz schnellerer Linie  :-D. Platz 5 an meinem ersten Downhillrennen der Saison und wiedermal ein cooles Wochenende! Am kommenden Wochenende gehts schon wieder weiter mit der TrekBikeattack in Lenzerheide.

Danke Michel Schmid fürs Foto

Danke Michel Schmid fürs Foto

Congrats to all the Ladys

Congrats Ladys !!

Danke Michel Schmid fürs Foto

Danke Michel Schmid fürs Foto

It`s airtime baby ;-) Foto von Michel Schmid

It`s airtime baby 😉 Foto von Michel Schmid

 

 

 

Eine Woche im Paradise

Nach der Trailtrophy ging es für mich direkt nach Finale Ligure. Nach dem ich meinen Freunden so viel vom Paradise erzählt habe kamen auch sie dieses Mal in den Genuss von herrlicher Trails, gutem Essen und der ligurischen Küste.  Die Tage starteten mit einem gemütlichen Oneliftshuttle – einmal Shuttleservice bis ganz oben um dann bei herrlichem Wetter und atemberaubender Aussicht die Trails geniessen. Anschliessend ging es dann ab ans Meer. Doch seht selbst –>

#braaaap flying on Pino Morto

#braaaap flying on Pino Morto

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On Top – Base Nato !!

Fast wie in der Karibik - Ligurische Küste

Fast wie in der Karibik – Ligurische Küste

" The Gang" Freund seit ich denken kann

“ The Gang“ Freunde seit ich denken kann